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Ferienhaus im Baskenland, Frankreich

Biarritz ist im französischen Baskenland

Biarritz hat 30.055 (1999) Einwohner. Die Stadt liegt im Arrondissement Bayonne und ist Hauptort (frz.: chef-lieu) der zwei Kantone Biarritz-Est und Biarritz-Ouest. Die Stadt liegt im äußersten Südwesten Frankreichs und ist ein berühmtes See- und Heilbad an der französischen Atlantikküste.

Das französische Baskenland grenzt im Süden an die spanischen Autonomen Gemeinschaften Navarra und Baskenland, im Westen an den Golf von Biskaya, im Norden an das französische Département Landes und im Osten an die historische Provinz Béarn, mit der zusammen es heute das französische Département Pyrénées-Atlantiques bildet.

Die einzige größere städtische Agglomeration des französischen Baskenlandes bilden die Städte Bayonne (bask. Baiona) , Biarritz (bask. Miarritze oder Biarritz) und Anglet (bask. Angelu) im Nordwesten des Gebietes an Adour-Mündung und Atlantikküste, die zusammen knapp über 100.000 Einwohner haben. Weitere bedeutende Orte an der Küste sind Saint-Jean-de-Luz (bask. Donibane Lohizune) und die Grenzstadt Hendaye (bask. Hendaia). Das Landesinnere ist hingegen weitgehend ländlich geprägt.

Bis zur Französischen Revolution besaßen die drei baskischen Territorien ebenso wie die übrigen historischen Provinzen Frankreichs jeweils eigenständige politische Institutionen. 1790 wurden die historischen Provinzen aufgelöst, und das französische Baskenland wurde mit dem benachbarten Béarn zu einem Département vereinigt, das zunächst den Namen Basses-Pyrénées trug und heute Pyrénées-Atlantiques heißt. Die Namen der historischen Territorien (baskisch herrialdes) werden jedoch von baskischer Seite weiterhin verwendet, und sie werden als drei der insgesamt sieben Territorien des Baskenlandes im historischen und kulturellen Sinne betrachtet.

Die Basken gelten traditionell als eigenwillig. Das wechselhafte Wetter der Region äußert sich unter anderem in der soliden Bauweise der Bauernhäuser, die südlich der Pyrennäen nicht selten Ähnlichkeit teils zu alpinen Eindachhöfen, teils zu solchen des Jura aufweisen. In den Städten äußern sich die lebhaften politischen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte in den weit verbreiteten politischen Wandmalereien. Zur sportlichen Tradition der Basken gehört neben archaischen Kraftwettbewerben wie Baumstammwerfen und Mühlsteinstemmen besonders das Ballspiel Pelota, ein Vorläufer des Squash. In nahezu jedem Dorf gibt es einen Pelotaplatz (Frontón) mit der charakteristischen, sehr hohen Prallwand aus Stein. In den Küstengebieten tief verwurzelt ist auch der Rudersport, an vielen Orten werden folkloristisch geprägte Ruderregatten veranstaltet. Baskische Fischer sind heute auf allen Weltmeeren unterwegs und fangen insbesondere jungen Thunfisch. Echter Bonito (Bonito del Norte genannt) zählt zu den bevorzugten Fangtieren. Baskische Fischkonserven zählen zu den besten Produkten dieser Art, die auf dem Weltmarkt zu bekommen sind.

Quelle: Wikipedia

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